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10 Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidetieren

Ein Ausflug in die Berge, eine Wanderung über Almen und Weiden, die Eroberung eines Gipfelkreuzes – die Österreichischen Almen sind für viele Menschen wichtige Erholungsräume. Der Blick vom Gipfel macht sprachlos, ein geschaffter Aufstieg erfüllt mit Stolz und tut dem Körper gut. Unsere Almen sind Natur pur und geschätzte Urlaubs- und Ausflugsziele für uns Menschen.

Unsere Almen sind geschätzte Urlaubs- und Ausflugsziele

Die Almen sind aber auch Lebensräume für viele Tiere, und Wirtschaftsräume für viele Bauern. Auf vielen Bergen und auch auf Wanderrouten kann man daher auf Weidevieh treffen. Sperren, die das Betreten dieser Gebiete komplett untersagen, wären schade. Das Ziel ist ein sicheres Neben- und Miteinander aller Beteiligter. Wenn Alm-Besucherinnen und -Besucher auf Weidevieh treffen, ist ein verantwortungsvolles und aufmerksames Verhalten wichtig. Wie dieses genau aussieht, erklären diese zehn Verhaltensregeln:

10 Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidevieh

  1. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
  2. Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
  3. Mutterkühe beschützen ihre Kälber, Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
  4. Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
  5. Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
  6. Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
  7. Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
  8. Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
  9.  Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
  10. Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!

 

Damit Berge und Almen weiterhin für die österreichische Bevölkerung und für Touristen frei betretbar bleiben, ist Aufklärung notwendig. Mit den richtigen Informationen ist es einfach, sich auch richtig zu verhalten und schlechte Zwischenfälle zu vermeiden. Mit den 10 Verhaltensregeln im Kopf können sich die Alm-Besucherinnen und -Besucher sicher fühlen und die Weidetiere können ihren verdienten Auslauf und die Zeit auf den Weiden und Wiesen genießen.

 

Quelle und weitere Infos unter www.sichere-almen.at
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Nachhaltiger Genuss: regional, saisonal und auch fleischlos

Was wir konsumieren, hat einen Einfluss auf die Umwelt. Deswegen ist es so wichtig, dass wir, vor allem bei den Produkten, die wir täglich brauchen, bewusste Entscheidungen treffen. Das inkludiert auch die Lebensmittel die wir zu uns nehmen. Wer sich umweltfreundlich ernähren möchte, sollte vor allem regionale und saisonale Lebensmittel kaufen.

Was den Fleischkonsum betrifft, freut sich die Umwelt, wenn wir uns wieder an den „Sonntagsbraten“ erinnern. Diese Bezeichnung kommt daher, dass man sich Fleisch lange Zeit nur am Sonntag leisten konnte. Heute ist Fleischkonsum für die breite Allgemeinheit täglich erschwinglich. Das wurde aber auf Kosten der Nutztiere erkauft. Die meisten Hühner, Schweine und auch Rinder verbringen heute ihr Leben in Massentierhaltung, bevor sie in Schlachthöfen landen.

Täglicher Fleischkonsum ist schlecht für die Gesundheit und die Umwelt

Dabei wissen wir inzwischen, dass der tägliche Fleischkonsum schädlich ist – für unsere Gesundheit und auch für die Umwelt. Es ist bekannt, dass die übermäßige Fleischproduktion den Klimawandel mit vorantreibt, unter anderem durch die Umwandlung von Regenwäldern in Weiden oder durch die vermehrten Treibhausgasemissionen, die von Wiederkäuern ausgestoßen werden.

Diese Informationen sind natürlich gerade für Menschen, denen Umweltschutz ein Anliegen ist, nicht neu. Daher wird auch die Nachfrage nach vegetarischen und auch veganen Speisen in den Umweltzeichen Hotels immer größer. Das freut auch die Betreiber der Umweltzeichen Hotels, schließlich teilen sie die Motive ihrer Gäste – nachhaltig zu leben und zu agieren hat für sie eine sehr hohe Priorität.

Vegetarische Genüsse in und um Salzburg

Wer nun also auch im Urlaub nicht jeden Tag Fleisch essen möchte, wird in jedem Umweltzeichen Hotel gute Alternativen vorfinden. Hervorragende Beispiele dafür findet man in und um Salzburg. Das Grüne Bio-Hotel zur Post etwa liegt im Salzburger Stadtteil Maxglan und verwöhnt die Gäste mit feinsten Bio-Zutaten, aus denen auch viele vegetarische und vegane Kreationen gezaubert werden.

(c) Das Grüne Hotel Zur Post

Am Frühstücksbuffet ist der selbstgemachte Karotten-Nuss-Brotaufstrich (vegan und würzig) sehr beliebt. Der Hausherr Georg Maier hat uns auch das Rezept dazu verraten: 

Zutaten:1 EL Olivenöl; – 200g Karotten; – 2 EL geriebene Nüsse; – 50 ml Gemüsesuppe; – 1 Stk. Knoblauchzehe; – etwas Salz; – etwas Pfeffer oder Chili; – 1 Msp. Kreuzkümmel; – 1 Spritzer Zitronensaft; – 1 TL Kräuter

Zubereitung: Karotten abwaschen, schälen und klein würfeln. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Karotten kurz andünsten, die Suppe hinzugebe und 5 Minuten dünsten lassen.
Knoblauch pressen und mit den Gewürzen und Zitronensaft vermischen.
Wenn die Karottenwürfel weich sind, abgießen und mit den Nüssen, mit der Knoblauch-Gewürzpaste pürieren.Anschließend die Kräuter unterrühren und fertig ist der würzige, vegane Aufstrich.

Bio-Genuss und Natur pur im Salzburger Umland

Auch 9km außerhalb von Salzburg werden vegetarische Gaumen verwöhnt – im Hotel im Wald Hammerschmiede. Wie der Name schon verrät, liegt das Hotel mitten im Wald. Durch die Nähe zur Stadt Salzburg lässt sich so ein Städtetrip mit einem Urlaub im Grünen kombinieren. Tagsüber kann die Stadt besichtigt werden, abends genießt man die Ruhe im Wald und nachts ist der Schlaf, dank reiner Waldluft, besonders erholsam.

Die Küchenchefin Margret Luginger kocht regional & saisonal, besonders beliebt sind die Spinatknödel, die momentan (saisonal!) auch als Bärlauchknödel genossen werden können. 

Spinatknödel (c) Hotel im Wald Hammerschmiede

Eine besondere Qualität von Lebensmitteln, keine Mikrowelle, regionale Lieferanten und die Zusammenarbeit mit Bauern der Umgebung bilden die Küchenphilosophie des BioVitalHotel Sommerau. Die Chefin des Hauses kümmert sich hier persönlich um die Zubereitung der Speisen. Sie legt höchsten Wert darauf, dass die Produkte aus 100% kontrolliert biologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung kommen. Gäste können täglich zwischen einem vegetarischen Gericht oder einem Fleischgericht wählen. Die frisch und ehrlich zubereiteten Speisen sind abwechslungsreich, kreativ und vor allem gesundheits- und qualitätsbewusst. Gäste des BioVitalHotel Sommerau können, neben der guten Küche, auch beispielsweise Ayurveda und Yoga praktizieren und in den Bio-Wohlfühlzimmer entspannen.

Vegane Vielfalt beim Wildkräuterspezialisten im Dirndltal

Ein besonders Juwel der vegetarischen und veganen Küche findet man im niederösterreichischen Dirndtal. Das Wildkräuterhotel Steinschalerhof hat schon vor vielen Jahren begonnen auch vegane Speisen anzubieten, da eine Tochter des Hauses seit mittlerweile fast 14 Jahren vegan lebt. Entsprechend groß ist inzwischen die Auswahl – aus acht bis zehn vegetarischen oder veganen Hauptspeisen kann gewählt werden!

Die Auswahl orientiert sich natürlich daran, was gerade Saison hat. Bei allen Gerichten – sowohl bei den veganen und vegetarischen, als auch den Fleischgerichten – kommt der Großteil der Zutaten, z.B. alle Wildkräuter, Kräuter, viele Salate und Gemüse, aus dem hauseigenen, großen Steinschaler Bio-Naturgarten. Ein Lieblingsgericht der Stammgäste des Steinschalerhotels, ist die Wildkräutersuppe. Darin sind viele saisonalen Wildkräuter verkocht. Insgesamt werden übers Jahr mehr als 100 Wildkräuterarten in der Küche verwendet.

Wildkräutersuppe mit Dirndlnockerln – Naturidyll Hotel Steinschalerhof

Auch bei den Nachtischen ist der Garten vertreten. Ein besonderes Highlight ist die Steinschaler Dirndlschnitte. Diese enthält im Biskuitboden Brennnessel. Das gibt ein schönes, natürliches grün. Und, wie der Name schon sagt, wird auch die Wildfrucht des Tales, dieDirndl“, verarbeitet. 

Beim Frühstück erwartet die Gäste des Naturhotels Steinschalerhof ebenfalls eine große vegetarisch/vegane Auswahl: viele Chutney, vegane Aufstriche, gebratenes Gemüse, verschiedene „Milch“-Sorten, Säfte, vegane heiße Schokolade, diverse Müslis und Cerealien stehen, neben „Käse“, Smoothies und frischen Kräutern, am Buffett bereit.

Nicht nur für die Ernte sind die Steinschaler Naturgärten da. Sie eignen sich wunderbar zum Natur beobachten und entspannen. Gäste können es sich in den Gärten, oder an den Steinschaler Teichen auf Bänken und Hängematten gemütlich machen. Auch Führungen und Kochkurse werden angeboten. So können Gäste mehr über Wildkräuter lernen und diese auch zuhause genießen.
Hunde sind ebenfalls willkommen. 

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Umweltzeichen Hotels wissen, woher die Zutaten kommen

Die Liste an positiven Beispielen lässt sich bei den Umweltzeichen Hotels natürlich noch viel weiter führen. So hat zum Beispiel das Umweltzeichen Hotel Retter ein BioGut. In dem energieoptimierten Gebäude untergebracht sind Brennerei, Bäckerei, Kräuterei und Eiserei. Hergestellt werden unter anderem Säfte und Brände aus Bio-Früchten aus den umgebenden Obstgärten der Retters. Im eigenen Laden kann man auch die berühmte Pöllauer Hirschbirne verkosten, nebst anderem.

Rein vegetarisch/vegane Genüsse findet man im Umweltzeichen Hotel Der Weissenseerhof. Es ist das 1. vegetarische ****s-Genusshotel Österreichs. Die Bloggerinnen Christina, Anita und Elena haben das Hotel vor kurzem besucht. Ihre Berichte sind hier nachzulesen.

Ob nun Obst und Gemüse oder Eier, Fisch und Fleisch – wichtig ist, dass wir bei der täglichen Ernährung darauf achten, woher unsere Lebensmittel kommen und unter welchen Umständen sie produziert wurden. So tun wir der Umwelt und letztlich auch unserer Gesundheit etwas Gutes. Umweltzeichen Hoteliers setzen immer auf Saisonalität und Regionalität und wissen genau, woher ihre Zutaten kommen. So können in Umweltzeichen Hotels auch der „Sonntagsbraten“ und Co. in höchster Qualität und mit möglichst kleinem, ökologischen Fußabdruck genossen werden.

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Umweltzeichen Hotels begrüßen Schulklassen

Wenn ein Hotel das Österreichische Umweltzeichen trägt, können UrlauberInnen sicher sein, dass dieses Hotel hohe Standards an Umweltverträglichkeit erfüllt. Vieles davon bekommt man als Gast nicht unmittelbar mit. Im Hintergrund wird Wasser gespart, der Energieverbraucht reduziert, Müll getrennt und vieles mehr. Was man als Gast unmittelbar merkt, ist die Qualität der Lebensmittel. In Umweltzeichen Hotels wird mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln gekocht. Außerdem benutzen diese Hotels umweltfreundliche Reinigungsmittel, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch für uns Menschen viel verträglicher sind.

Diese zwei Bereiche – gesunde Ernährung und möglichst wenig Kontakt mit schädlichen Chemikalien – sind uns auch besonders wichtig, wenn wir an unsere Kinder denken. Deswegen ist es besonders schön, dass einige Umweltzeichen Hotels spezielle Angebote für Schulklassen zusammengestellt haben.

Projektwochen im Naturhotel Schloss Kassegg

Das Naturhotel Schloss Kassegg liegt in Einzellage, umgeben von Wiesen und Wäldern, im steirischen Gesäuse. 100 Betten in Mehrbettzimmern (Belegung mit 2-4 Personen) stehen hier bei den Projektwochen für Schulen zur Verfügung. Bei der Verpflegung der jungen Gäste wird auch auf verschiedener Allergien sowie vegetarische und vegane Ernährung Rücksicht genommen.

Im Schlosspark, sowie im benachbarten Wald, kann viel entdeckt werden. Beispielsweise das Naturvermittlungsprogramm „Kleiner Buchstein“. So sind keine Busfahrten nötig. In unmittelbarer Nähe laden aber auch interessante Ausflugsziele (Wasserspielpark, Erzberg, Geodorf Gams, Forstmuseum, Stift Admont) zum Besuch ein.

Eine Gruppe an Schülerinnen und Schülern rund um das Naturhotel Schloss Kassegg

SchülerInnen bei den Projektwochen (c) Naturhotel Schloss Kassegg

Sehr beliebt sind für Schüler ab 13 Jahren auch Sportwochen mit Floßbau, Bogenschießen, Hochseilgarten, Rafting und vielem mehr.
Wer auf seinen ökologischen Fußabdruck besonders achten will, reist mit der Bahn an (ab Wien in 2 Stunden).

Schulsportwoche in Flachau im Hotel Tauernhof

Das Funsport-, Bike- & Skihotel Tauernhof ist, wie der Name auch schon verrät, ideal für Schulsportwochen. In und um Flachau warten umfangreichen Sportmöglichkeiten auf die SchülerInnen. Der Tauernhof ergänzt das umfangreiche Angebot der Natur noch durch ein Sportcamp, Hallenbad, Fitnessstudio, Funsporthalle und Bikeverleih. Die hauseigenen, bestens ausgebildeten Sportguides betreuen vor Ort und erleichtern die Organisation der Schulsportwoche in Flachau.

Schule umweltfreundlich nachhaltig Hotel schulsportwoche

Die hauseigenen Sportguides betreuen auch vor Ort (c) tauernhof-flachau

Dank kostenlosem Transfer vom Bahnhof in den Tauernhof ist auch hier eine unkomplizierte und vor allem umweltfreundliche Anreise mit dem Zug möglich.

Weitere zertifizierte Umweltzeichen-Unterkünfte für Schulklassen

Auch in diesen Umweltzeichen-zertifizierten Unterkünften können Schulklassen, im Rahmen von Projektwochen, Sportwochen und Wien-Wochen, nächtigen:

So steht einer umweltfreundlichen Schulsportwoche, Schullandwoche oder Schulskikurs nichts mehr im Weg.

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Sanfter Winterurlaub im Nationalpark Hohe Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern bietet auch im Winter vielfältige Möglichkeiten für seine Besucherinnen und Besucher. Bei geführten Touren nehmen Ranger Rücksicht auf die winterliche Natur und ihre Bewohner. So findet man hier ein ruhiges und eindrucksvolles Erholungsgebiet für Mensch und Umwelt.

Der Nationalpark Hohe Tauern umfasst die mächtigsten Gipfel Österreichs und zieht sich durch die Bundesländer Salzburg, Tirol, sowie Kärnten. Er ist der älteste und auch größte Nationalpark in Österreich. Auch im Winter gibt es hier einiges zu erleben. Geführte Schneeschuhwanderungen, Wildtierbeobachtungen oder Schneeschuhtreekings werden fast jeden Tag angeboten.

Nationalpark Rangerin Petra freut sich besonders, wenn sie Gästen etwas über die Wildtiere erzählen kann. Sie ist Nationalpark Rangerin aus Leidenschaft und weiß genau, wo sie Bartgeier, Steinadler, Gämse oder Murmeltiere beobachten kann. „Zu meinen Lieblingstouren zählt die Schneeschuhwanderung ins Fleißtal. Es ist eine beeindruckende Landschaft und man kann hier Steinwild im Wintereinstand beobachten – aber natürlich nur durchs Fernglas. Die ausgewiesenen Ruhezonen zu respektieren, ist äußerst wichtig.“ Denn im Winter finden die Tiere weniger Nahrung und haben daher weniger Energie. Ihre vorhandenen Fettreserven müssen für die kalte Jahreszeit ausreichen und zu viele Störungen können Gams, Auerwild und Co daher das Leben kosten.

Es ist also wichtig, sich in der Natur an ein paar Verhaltensregeln zu halten. Diese geben die Nationalpark Ranger jeder Gruppe mit: Die Dämmerung meidet, leise sein, Hunde an die Leine nehmen und als Gruppe nicht großflächig Spuren nebeneinander legen. Wer sich daran hält, hat schon viel für ein gutes Miteinander getan.

Der Nationalpark als Kinderparadies

„Sehr beliebt bei Familien mit Kindern ist die Tour zur Wildtierbeobachtung bei der Schaufütterung im Habachtal“, weiß Petra aus Erfahrung. In den kalten und schneereichen Wintermonaten finden Tiere wie Rot- und Rehwild hier nicht genug Nahrung. Der Nationalpark Hohe Tauern hat daher im Nationalpark-Forschungsrevier Habachtal eine Schaufütterung errichtet.

Hin und wieder dürfen Gäste die Fütterung begleiten und können das wilde Treiben der mächtigen Hirsche und der jungen Kälber aus nächster Nähe (aber in sicherem Abstand für die Tiere) erleben. „Manchmal mischen sich auch Gämse unter das Rotwild“, erzählt Petra. „Es ist immer ein tolles Erlebnis für Groß und Klein und es ist so schön zu sehen, wie Kinderaugen zu leuchten beginnen, wenn sie die Tiere beobachten. Und gleichzeitig kann man ihnen viel über den richtigen Umgang mit der Natur und den Tieren lernen.“

Wildtiere beobachten Nationalpark umweltschutz

Dass Familien mit Kindern sich im Nationalpark Hohe Tauern sehr wohl fühlen, weiß auch Christine Vötter-Kirchner, Besitzerin des Umweltzeichen Hotels Mountainclub Ronach. Ihr Betrieb liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern in Wald im Pinzgau. „Eltern können ihre Kinder rund ums Haus auf den Wiesen spielen lassen und müssen sich keine Sorgen machen, hier fahren nicht viele Autos.“ versichert sie.

Wanderrouten starten direkt von der Haustüre weg. Die Gäste wissen auch zu schätzen, dass sie, trotz der ruhigen, abgelegenen Lage des Hotels, ihr eigenes Auto während des Winterurlaubs stehen lassen können. Der Skibus hält direkt vor der Haustüre und bringt Skibegeisterte in circa zehn Minuten Fahrtzeit ins Skigebiet Zillertal Arena.

Das Umweltzeichen Hotel begrüßt es auch, wenn Gäste generell mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Eine Abholung vom Bahnhof in Wald im Pinzgau ist möglich, und Zugreisende bekommen als Begrüßungsgeschenk ein Glas Bio-Honig.

Umweltzeichen Hotel Winter Nationalpark Hohe Tauern

Umweltzeichen Hotel Mountainclub Ronach im Winter (c) Hotel Mountainclub Ronach

Skifahren, Langlaufen und Co im Nationalpark Hohe Tauern

Auch auf Brettern kann man im Nationalpark Hohe Tauern unterwegs sein. Skibergsteigen, Skifahren, Snowboarden und Langlaufen ist hier möglich. Wer Lust hat die einzelnen Ortschaften entlang des Salzachtals zu erkunden, kann dies auch auf Langlaufskiern oder Skatern tun und anschließend bequem mit der Pinzgauer Lokalbahn (zwischen Zell am See und Krimml) zum Ausgangspunkt retour fahren.

Das hervorragende Loipennetz hat der ADAC mit fünf von fünf Sternen ausgezeichnet. Sollte es mit dem Schnee im Tal einmal eng werden, bieten sich einige Höhenloipen an. Traumhafte Aussichten auf die gewaltigen Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern sind dabei garantiert.

Möglichkeiten für Skitouren gibt es in allen acht Skigebieten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Besonders schön sind die Gebiete rund um Bad Gastein, Rauris oder Uttendorf. Alle Skitouren sind allerdings sehr anspruchsvoll, gute Kondition und entsprechendes skifahrerisches Können im Tiefschnee sind unbedingt erforderlich. Lawinen und andere Risiken müssen unbedingt berücksichtigt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt die Nationalparkverwaltung Skitouren für Gebietsfremde nur in Kombination mit einem staatlich geprüften Bergführer.

Skitour Nationalpark Hohe Tauern Umweltzeichen

Geführte Wanderungen durch verschneite Natur

Geführte Wanderungen bieten nicht nur die Rangerinnen und Ranger des Nationalparks an, auch einige Umweltzeichen Hotels bieten ihren Gästen regelmäßig Touren. So etwa das Umweltzeichen Hotel Outside in Matrei, Osttirol. Hier zeigt sogar der Hausherr selbst, Sepp Ganzer, den Gästen seine Lieblingsplätze im Nationalpark Hohe Tauern, und sein Wissen um die Region und ihre Geheimnisse bringt Urlauberinnen und Urlauber regelmäßig zum Staunen.

„Raus vom Alltag, raus aus der Stadt, raus in die Natur – das ist unser Slogan“ beschreibt Sepp sein Hotel. Eine beliebte Tour führt über den Staller Sattel. Dabei überschreiten man sogar die Staatsgrenze und nimmt sagenhafte Eindrücke mit nach Hause. Ein ebenso eindrucksvolles Erlebnis für Groß und Klein ist eine Fackelwanderung in den Abendstunden durch die Winteridylle von Matrei.

Umweltzeichen Hotel Matrei Osttirol

Die Verbundenheit zur Natur merkt man auch in den Zimmern des Hotel Outside (c) Hotel Outside

Was die Gastgeberinnen und Gasteber in den Umweltzeichen Hotels mit den Rangerinnen und Rangern auf jeden Fall gemeinsam haben, ist, dass ihnen gelebter Umweltschutz wichtig ist. Ihnen liegt der Nationalpark Hohe Tauern am Herzen, und sie wissen wie wichtig es ist, mit Flora und Fauna achtsam umzugehen.

So hat es der Nationalpark geschafft, heute jenen Tierarten wieder einen gesicherten Lebensraum zu geben, die durch eine Ausrottungswelle (u.a. gegen Beutegreifer) zu Beginn des 19. Jahrhunderts in fast ganz Europa ausgerottet worden sind. Dazu zählt der Steinadler Aquila chrysaetos, dessen Bestand mit circa 40 Brutpaaren im Nationalpark Hohe Tauern gesichert ist. Auch der Alpensteinbock Capra ibex und das Murmeltier Marmota marmota waren bereits fast verschwunden, sind heute aber wieder weit verbreitet.

Im Nationalpark wird also die Natur geschützt und dem Menschen ein eindrucksvolles Naturerlebnis ermöglicht – klare Empfehlung für einen sanften Winterurlaub. Schneeschuhtouren werden noch bis Anfang April angeboten. Alle Touren sind hier zu finden: Tourenangebote Nationalpark Hohe Tauern

 

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Werdende Eltern entspannen im Hotel Retter

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der sich die werdenden Eltern auf große Veränderungen vorbereiten. Es ist auch eine optimale Zeit für einen Entspannungsurlaub zu zweit. Das Baby spürt natürlich ganz besonders wie es der werdenden Mutter geht. Daher ist es wertvoll, wenn sich werdende Eltern bewusst Zeit für sich und ihr Wohlbefinden nehmen und auch bewusst die Zeit miteinander genießen.

Der Naturpark Pöllauer Tal, in dem das Umweltzeichen Hotel Retter liegt, sowie die angenehme ruhige Atmosphäre im Hotel selbst, bilden das ideale Umfeld für Paare um sich zu entspannen und sich bewusst auf das „Neue“ einzustimmen.

Das Hotel Retter bietet eigene Babymoon Urlaubspakete, also Urlaube in der Schwangerschaft, an. Im ruhigen Wellnessreich kann auf Wasserbetten und Wiegeliegen entspannt werden, wohltuende Massagen für Schwangere sorgen für zusätzliches Wohlbefinden. Auch der kulinarische Genuss kommt hier mit BIO-zertifizierte Köstlichkeiten aus der Region und 6-Gänge-Dinner nicht zu kurz.

Elena, von Creativelena.com, hat einen solchen Babymoon vor Kurzem genossen und einige Eindrücke mit uns via Instagram geteilt:

Ein ausführlicher Bericht wird sicher bald auf ihrem Blog www.creativelena.com folgen.

Hier erfährst du schon jetzt mehr über die Angebote das Umweltzeichen Hotels Retter: RETTER Seminar Hotel Bio Restaurant

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Vegetarischer Genuss im Weissenseerhof

Der Weissensee ist der höchstgelegene Badesee der Alpen. Er ist auch der sauberste See in Kärnten und umgeben von nahezu unberührter Natur. Die Region Weissensee wurde 1995 mit dem „Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt“ ausgezeichnet und zum Naturpark erklärt – ein besonderer Geheimtipp für Naturliebhaber. Direkt an den Ufern gelegen findet man das Umweltzeichen Hotel Der Weissenseerhof****s. Sommer wie Winter ist das Hotel der optimale Ausgangspunkt um die Natur rund um den Weissensee zu erkunden.

Umweltfreundlicher Urlaub am See mit vegetarischem Essen Weissenseerhof

Umweltzeichen Hotel Der Weissenseerhof im Sommer – Blick auf die Seewiese (c) Der Weissenseerhof

Hier werden die Bloggerinnen Christina, Anita und Elena die nächsten Tage verbringen. Wellness im hauseigenen See-Spa, Meditation, Smovey-Training und ganzheitlicher, vegetarischer Genuss stehen auf dem Programm. Der Weissenseerhof ist nämlich das 1. vegetarische ****s-Genusshotel Österreichs. So wie in den TIAN Gourmetrestaurants in Wien und München, die für kreatives und hochwertiges Angebot an rein vegetarischen Speisen stehen, wird auch am Weissenseerhof mit großer Leidenschaft und Experimentierfreude 100 % vegetarisch und bevorzugt regional gekocht.

Hier sind die Erfahrungsberichte unserer Bloggerinnen:

Elena schreibt über ihren umweltfreundlichen Genuss am Weissensee auf deutsch und auch auf englisch.
Wellness am See von Christina gibt es hier nachzulesen.
Und Anita berichtet über den vegetarischen Genuss hier.

Mehr über die Bloggerinnen:

Christina Leutner von www.cityseacountry.com, Facebook, Instagram
Anita Arneitz von www.anitaarneitz.at/blog, Facebook, Instagram
Elena Paschinger von www.creativelena.com, Facebook, Instagram

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Erlebnisbericht: Urlaub im Hotel mit Null-Energie-Bilanz, dem Boutiquehotel Stadthalle


Umweltfreundlich und nachhaltig geführte Hotels begeistern nicht nur Urlauberinnen und Urlauber, sie sind auch eine Inspirationsquelle für andere Hoteliers. So ging es etwa Nina, einer Hotelierin aus Tirol, die zufällig auf das Boutiquehotel Stadthalle in Wien aufmerksam wurde. Nachdem sie einiges über das Null-Energie-Bilanz Hotel gelesen hatte, wollte sie das Haus auch gleich persönlich kennenlernen. Ihre Eindrücke teilt sie heute mit uns:


Wenn man, wie ich, in einer Kleinstadt aufwächst, hat man ab und zu das Bedürfnis in eine „große Stadt“ zu fahren, um Spannendes und Neues zu erleben, sich kulturell weiterzubilden und die neuesten Trends persönlich zu testen. Als Mitarbeiterin in einem Hotel bin ich auch immer wieder neugierig, was andere Häuser so machen – vor allem was Nachhaltigkeit im Tourismus betrifft. Bei diesem Ausflug ließen sich diese zwei Bedürfnisse wunderbar kombinieren.

In einer Zeitschrift bin ich auf das erste Null-Energie-Bilanz Stadthotel in Österreich aufmerksam geworden, das Boutiquehotel Stadthalle in Wien. Null-Energie-Bilanz? Das hat mich sofort neugierig gemacht. Das umweltbewusste Hotel mitten in Österreichs Hauptstadt hat eine 130 m² große Solaranlage, eine 93 m² große Fotovoltaikanlage, eine Wasser-Wärmepumpe und Windräder. So erzeugen sie selbst gleich viel Energie, wie sie für das gesamte Haus benötigen. Das Wasser stammt aus der berühmten Grander Quelle aus Tirol (was mich persönlich sehr freut), mit Brunnenwasser wird der Garten gegossen und die Toiletten gespült. Weiters sind alle Zimmer mit LED- und Sparlampen ausgestattet.

Das Boutiquehotel Stadthalle gehört wirklich zu einem absoluten Vorzeigebetrieb, was Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein betrifft – das bestätigen auch einige hohe Auszeichnungen, die das Hotel bereits erhalten hat. Dieses Haus wollte ich persönlich kennenlernen! Mit meiner Begeisterung konnte ich natürlich auch meine Freundinnen leicht von diesem Hotel überzeugen und so planten wir ein gemeinsames Wochenende in der Hauptstadt.

Die Homepage des Hotels ist sehr übersichtlich gestaltet, die Zimmer sehen toll aus und besonders verlockend klang für uns das Bio-Genuss-Frühstück mit regionalen Köstlichkeiten und zu 100% BIO. Alle Zimmer sind individuell eingerichtet, es gibt sogar „Upcycling Zimmer“ – auf die war ich besonders gespannt und so habe ich schlussendlich auch eines angefragt. Die Buchung verlief besonders angenehm, die Dame in der Reservierung war sehr freundlich und hilfsbereit und konnte auch alle Fragen, die ich zum Hotel stellte, sehr gut beantworten. Alles war gebucht und somit stand unserem Trip nichts mehr im Weg.

Wir haben uns dazu entschieden, unsere Reise mit der Bahn zu machen. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein stehen auch bei meinen Freundinnen ganz oben auf der Liste und ein nachhaltiger Urlaub beginnt schon mit der Anreise. Außerdem können wir im Zug viel besser plaudern und kommen ausgeruht bei unserer Destination an. Auf der Homepage des Boutiquehotel Stadthalle haben wir entdeckt, dass Bahnreisende und Urlauber, die mit dem Fahrrad anreisen, einen sogenannten Umweltbonus auf ihren Zimmerpreis enthalten. -10% Nachhaltigkeits-Bonus wird auf den Zimmerpreis gewährt, da haben wir nicht lange gezögert und die Bahn gewählt – mit dem Fahrrad war uns die Anreise aus Tirol dann doch zu weit, vielleicht das nächste Mal. 😊

Die Planung der Reise mit dem Zug stellte uns vor ein paar Entscheidungen. Das Boutiquehotel Stadthalle liegt direkt am Westbahnhof, also eigentlich ideal gelegen für Bahnreisende. Es galt allerdings zu bedenken, dass es in Wien mehrere Bahnhöfe gibt und wir natürlich auch am für uns „richtigen“ Bahnhof ankommen wollten. Die Recherche ergab mehrere Möglichkeiten: Die ÖBB bietet eine Direktverbindung von Wörgl nach Wien. Dieser Zug fährt aber nicht zum Westbahnhof, sondern nach Wien Meidling, wo wir noch in die U-Bahn umsteigen müssten. Alternativ gibt es einen Zug der ÖBB bis nach Salzburg und von dort kann man auf einen Zug der Westbahn umsteigen, der direkt zum Westbahnhof fährt. Nach mehreren Diskussionen über Strecke und Kosten der Tickets haben wir uns für die zweite Variante entschieden.

Die Fahrt mit der Bahn verlief sehr angenehmen und ermöglichte uns unser Wochenende ein wenig zu planen. Ein Museumsbesuch, ein Abend im Kabarett, ein gemütlicher Stadtbummel verbunden mit Shopping usw. In Wien angekommen, machten wir uns zu Fuß – sehr nachhaltig – auf den Weg zum Boutiquehotel Stadthalle und das Hotel hatte nicht zu viel versprochen: es ist wirklich gleich ums Eck vom Westbahnhof gelegen. Von außen ist es auf den ersten Blick ein eher unspektakuläres Gebäude, dennoch lässt die Fassade bereits den grünen Daumen erahnen. Pflanzen ragen aus der Wand und einige Solarpanele schmücken die Front.

Grüne Fasade des Boutiquehotel Stadthalle Außenansicht (c) Boutiquehotel Stadthalle Außenansicht

Lavendeldach, Außenansicht (c) Boutiquehotel Stadthalle

Der Eingangsbereich ist ebenfalls sehr grün gestaltet und wir verspürten sofort eine sehr angenehme Atmosphäre und fühlten uns sofort willkommen. Der Empfang an der Rezeption war herzlich und wir wurden sofort nach unserer Anreise gefragt. Als wir die Reise mit der Bahn erwähnten, vermerkte die freundliche Rezeptionistin sofort den Nachhaltigkeitsbonus von -10% auf den Zimmerpreis.

Auch in den Gängen lässt sich an jeder Ecke das Umweltbewusstsein des Hauses entdecken. Sei es mit Informationen über das Haus, über die nachhaltige Lebensweise oder die schlichten Dekorationen aus alten Kleiderbügeln. In mein Zimmer habe ich mich vom ersten Augenblick an verliebt: wunderbare warme Farben, gemütliches Bett, schöne Bilder und eine herrliche Atmosphäre. Besonders gefreut habe ich mich auf die Upcycling Dekoration, die hatte wirklich hohes Interesse in mir geweckt und sie versprach nicht zu viel! Das Nachtkästchen bestand aus Büchern, die liebevoll aufeinandergestapelt und zusammengeklebt worden waren. Der Hocker war aus alten Zeitungen gebastelt, alte Gabeln und Löffel dienten als Kleiderhaken und gebrauchte Fahrradteile als Regale. Jedes kleinste Detail stimmt und ist so faszinierend, dass man selber gleich all seine alten Sammlerstücke vom Dachboden holen und neu einsetzen möchte. Wie ich später herausgefunden habe, wurden diese Zimmer – leider sind es bis jetzt nur 7 an der Zahl – zusammen mit der Universität für angewandte Kunst gestaltet und eingerichtet, was es für mich noch mehr zu etwas Besonderem macht. Im Zimmer wird auch noch mal auf die Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht und es gibt einiges an Infomaterial über dieses Thema.

Upcycling Bücher Nachttisch

Upcycling: der Nachttisch ist aus alten Büchern entstanden (c) Boutiquehotel Stadthalle

Der Lobbybereich und zugleich Aufenthaltsraum ist ebenfalls sehr gemütlich ausgestattet und von dort aus gelangt man in den wunderschönen Innenhof, der seine volle Pracht zu dieser Jahreszeit (Winter) nur erahnen lässt – im Sommer wird er zu einer wahren Erholungsoase mitten in der Großstadt. An warmen Tagen kann man hier gemütlich sein BIO Frühstück genießen und auch ganztags herrliche Café- und Teespezialitäten schlürfen oder abends ein Gläschen Wein genießen.

(c) Boutiquehotel Stadthalle

Innenhof und Terrasse (c) Boutiquehotel Stadthalle

Etwas ganz Besonderes ist auch der Lavendelgarten am Dach, der allein ist schon einen weiteren Urlaub im Boutiquehotel Stadthalle wert – die Blüten in voller Pracht erleben und den wunderbaren Duft von Lavendel einatmen – herrlich. Lavendel spiegelt sich auch im gesamten Haus wider: Lavendelbilder überall, aber auch Produkte wie Lavendelseife, Lavendelbadezusatz oder Lavendelgelee sowie Rezepte mit Lavendel können erworben werden. Nicht nur, dass die wunderschönen Blüten einfach toll anzusehen sind, der Lavendel ist noch dazu ein wahres Paradies für Bienen und Schmetterlinge und so rundet sich das Nachhaltigkeitsprinzip auch hier wieder vollends ab.

Nach einem wunderbaren Abend fielen wir völlig erschöpft in unsere kuscheligen Betten und träumten schon vom herrlichen Frühstück.
Ausgeschlafen und voller Energie starteten wir in den nächsten Tag und der Duft von frischem Café und warmen Brötchen lag in der Luft. Das Biogenuss-Frühstück hat wirklich nicht zu viel versprochen und bot alles, was unser Herz begehrte. Bio-Eier, Käse in allen Varianten, Bauernschinken, Bio-Milch, hausgemachte Marmeladen, frisches Obst und Fruchtsäfte, sogar die Schokoladencreme ist fairtrade und ohne Palmöl. Auf Wunsch werden auch laktosefreie und glutenfreie Produkte bereitgestellt. Es war die optimale Grundlage für einen spannenden Tag in der Stadt.

Frühstücken in Wien im Boutiquehotel Stadthalle © Tina Herzl

Frühstücksbuffet im Boutiquehotel Stadthalle © Tina Herzl

Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten auch schon wieder abreisen. Einzigartige Eindrücke nahmen wir mit, von einem Hotel, das wir in dieser Art vorher noch nicht gesehen hatten. Es stimmte einfach alles – die Ausstattung, das Versprechen, die Atmosphäre und das hervorragende Service. Wir können es nur wärmstens weiterempfehlen und kommen auf jeden Fall wieder.


Mehr über das Umweltzeichen Hotel Boutiquehotel Stadthalle erfahren: Boutiquehotel Stadthalle

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Umweltzeichen Hotels vermeiden Plastik

Das Thema Plastikvermeidung ist in aller Munde. Die Bundesregierung arbeitet an einem Verbot von nicht-abbaubaren Plastiksackerln und die EU hat sich auf ein Verbot von Einweg-Plastik geeinigt. Auch den Österreicherinnen und Österreichern ist dieses Thema wirklich ein Anliegen, wie eine VOEB-Studie zeigt: laut dieser sind Plastik vermeiden, Abfall reduzieren und mit Lebensmitteln sorgsam umgehen die Top-drei Vorsätze, um im neuen Jahr einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Möglichkeiten um im Alltag Plastik zu vermeiden oder einzusparen, gibt es reichlich. Das wissen auch die Umweltzeichen Hotels und setzen hier konkrete Maßnahmen. Ein Bereich ist der Verpackungsmüll. 900.000 Tonnen Plastikmüll fallen jährlich in Österreich an, ein Drittel davon aus Verpackungen. In den Küchen der Umweltzeichen Hotels kommen viele regionale und saisonale Lebensmittel zum Einsatz. Durch den Direktbezug von den ProduzentInnen aus der Umgebung kann Verpackungsmüll gespart werden.

Saisonale Lebensmittel können frisch bezogen werden und brauchen daher keine Verpackung für lange Lagerzeit. Oftmals kommen die Zutaten für die Küche auch aus den eigenen Gärten – da fällt Verpackungsmüll komplett weg. Dies ist zum Beispiel beim Umweltzeichen Hotel Steinschalerhof der Fall.

Ernte aus den eigenen Gärten des Hotels Steinschalerhof

Ernte aus den eigenen Gärten des Hotels Steinschalerhof

Wer schon einmal in einem Umweltzeichen Hotel übernachtet hat, dem wird vielleicht beim Frühstücksbuffet aufgefallen sein, dass Portionspackungen weitestgehend vermieden werden. Marmeladen, Honig, Aufstriche und Co. werden in großen Gebinden und Spendern angeboten. Einzelne, kleine Verpackungen werden so vermieden.

Ein Bereich in dem sich auch sehr einfach Plastikmüll einsparen ließe, sind Getränke. In Österreich haben wir das große Glück, dass wir hervorragendes Leitungswasser haben. Damit Hotelgäste auch für Ausflüge, Wanderungen oder Radtouren kein Wasser in Einweg-PET-Flaschen kaufen müssen, stellen einige Umweltzeichen Hotels ihren Gästen Trinkflaschen zum Ausborgen zur Verfügung. So zum Beispiel die Pension Hubertus in Zell am See und das Familien Landhotel Stern.

Retter-Quell-Wasser wird zu „Wasser für Afrika“

Quellwasser Hotel Retter

 

Plastikflaschen vermeidet das Hotel Retter, indem den Gästen das eigene, prickelnde Retter-Quell-Wasser direkt vom Masenberg kredenzt wird. Dieses ersetzt weit transportiertes Mineralwasser. So werden unnötige Transportkosten, Emissionen, Wareneinsatz sowie Müll gespart. Den Reinerlös spendet das Hotel Retter für Brunnen-, Spitals- und Waisenheimprojekte an Frau Dr. Furian aus Hartberg. Rund € 15.000,- konnten bereits übergeben werden.

Umfangreiche Bemühungen auf allen Ebenen

Nicht nur in der Küche und im Umgang mit Lebensmitteln machen sich Umweltzeichen Hotels umfangreiche Gedanken zum Thema Plastikvermeidung. Der Müll, der anfällt, wird getrennt, wenn möglich recycelt oder sonst gewissenhaft entsorgt. Dafür finden regelmäßig Schulungen für die MitarbeiterInnen statt. Auch in den Hotelzimmern finden Gäste oft kleine Hinweise darauf, wo sie ihren Müll richtig entsorgen können. Das gesamte Abfallaufkomen wird überwacht und aufgezeichnet um eventuelle Einsparungspotentiale zu finden.

Ebenfalls beachtet werden Möglichkeiten am Gebäude an sich. Bei Bodenbelägen wird auf PVC verzichtet, um das Entstehen von Mikroplastik durch Bodenabrieb zu vermeiden. Raumdekorationen und Raumausstattungen, wie zum Beispiel Tischdekorationen, Pflanzenschmuck, oder auch Kleiderbügel, bestehen hauptsächlich aus natürlichen beziehungsweise nachwachsenden Materialien.

Anfallende Kunststoffabfälle im Hotelbetrieb

Anfallende Kunststoffabfälle im Hotelbetrieb

Einsparungsmaßnahmen im Hotelbetrieb

Einsparungsmaßnahmen im Hotelbetrieb

Für Urlaubsgäste heißt das vor allem eins: wer als Urlaubsunterkunft ein Umweltzeichen Hotel wählt, kann sicher sein, dass hier (mindestens) genauso verantwortungsvoll mit Plastik umgegangen wird, wie dies auch zuhause der Fall ist. Der ökologische Fußabdruck, der durch den Umwelt entsteht, wird möglichst klein gehalten.

 

Aktuelle Urlaubsangebote der Umweltzeichen Hotels: Angebote


Quellen:

Studie VOEB

 

urlaub-in-österreich-umweltfreundlich

Reisen im Vergleich: Urlaub in Österreichs Bergen punktet mit kleinstem Fußabdruck

Skiurlaub in Österreich im Winter, Sommerurlaub im europäischen Ausland am Meer – das sind typische Urlaube, wie sie ÖsterreicherInnen gern machen. Jeder Urlaub verursacht einen CO2-Fußabdruck und hat damit ökologische Folgen. Aber wie genau fällt dieser bei welcher Urlaubsreise aus? Wir haben Antworten! 

 

Jede Reiseentscheidung ist mit ökologischen Folgen verbunden. Durch Mobilität, temporäres Wohnen und diverse Freizeitaktivitäten am Urlaubsort entstehen Treibhausgas-Emissionen. Wie hoch diese bei typischen Urlauben sind, hat nun das Umweltbundesamt im Auftrag des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich berechnet und verglichen.

Dabei wurden alle reiserelevanten Faktoren, wie Verkehrsmittel für An- und Abreise, Unterkunft und Mobilität vor Ort berücksichtigt, sowie der direkte und indirekte Energieeinsatz für die Urlaubsaktivität vor Ort.

Urlaub in Österreich am klimafreundlichsten

Das Ergebnis: Der Winter- und Sommerurlaub in Österreichs Bergen zählt zu den klimafreundlichsten Reiseformen und kann dabei den klassischen Italienurlaub hinter sich lassen.

Im Vergleich mit dem klassischen Italienurlaub fällt die Bilanz für den Winterurlaub in Österreich besser aus. Reist man mit dem Auto an, entstehen insgesamt ein Fünftel weniger Treibhausgas-Emissionen, mit der Bahn ca. die Hälfte. Eine typische Reise mittels Auto nach Italien hat also einen doppelt so großen Fußabdruck, wie ein Urlaub in Österreich, wenn man als Transportmittel den Zug wählt. So kann man sehr schnell einen großen Unterschied für die Umwelt erzielen.

nachhaltiger, umweltfreundlicher Winterurlaub in Österreich

Art der Anreise größter Treibhausgas-Faktor

Die Wahl des Verkehrsmittels für die An- und Abreise ist übrigens ein weitaus wichtigerer Faktor als die Aktivitäten am Urlaubsort.

Im Vergleich mit einem Urlaub inklusive Flug nach Spanien verursacht der Winterurlaub in Österreich nur knapp 21 Prozent der Treibhausgas-Emissionen, wenn das Auto für die Anreise genutzt wird – bei Anreise mit der Bahn sind es sogar nur knapp 13 Prozent.

Besonders deutlich fällt der Vergleich aus, wenn man exotische, aber keineswegs unübliche Reiseziele mit einem Urlaub in Österreich vergleicht. So verursacht eine Flug-Fernreise, zum Beispiel auf die Malediven, circa 426 kg CO2-eq Emissionen pro Person und Tag. Entscheidet man sich hingegen für einen Winterurlaub in Österreich, so kommt man, mit Auto-Anreise, auf nur circa nur sieben Prozent dieses Wertes. Bei einer Anreise mit der Bahn sinkt dieser Wert auf sogar nur ca. 4,4 Prozent!

Umweltfreundliche Anreise mittels Zug

Die richtigen Unterkunft

Nach der Anreise ist der größte Treibhausgas-Faktor die Unterkunft. Hierbei ist die Ausstattung der Unterkunft, zum Beispiel Art der Heizung, Kühlung, Wellnessbereich, regionale Küche etc. für die Treibhausgas-Bilanz entscheidend. Wer sich für ein Hotel mit Umweltzeichen entscheidet, kann sicher sein, dass in diesen Bereichen hohe Umweltstandards eingehalten werden. Eine einfache Möglichkeit, um den CO2-Fußabdruck des Urlaubs zu reduzieren.

Freizeitaktivitäten im Urlaub spielen im Allgemeinen für die Treibhausgas-Bilanz eine untergeordnete Rolle. Für Aktivitäten im Schiurlaub wurden unter anderem Energie- und Materialeinsatz für Liftanlagen, Pistenpräparation und Beschneiung berücksichtigt. Beim Sommerurlaub am Meer wurden zum Beispiel Ausflüge mit Boot bzw. Jetski angenommen. Den kleinsten CO2-Fußabdruck verursacht in diesem Bereich ein Sommerurlaub in Österreich.

Fazit: wer die Umwelt auch bei der nächsten Reise schonen möchte, achtet besonders auf eine umweltverträgliche Anreise und wählt eine zertifizierte Unterkunft. In Österreich kann man sich hierbei am Österreichische Umweltzeichen orientieren, innerhalb der EU am EU Ecolabel.

 


Quellen:

Factsheet Treibhausgas-Bilanz Urlaubsreisen
www.umweltbundesamt.at 
Windraeder

Grüne Energie in den Umweltzeichen Hotels

Der Umstieg auf Grüne Energie, weg von fossilen Energiequellen, ist ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz. Wie ein solcher Schritt umgesetzt werden kann, zeigen uns die Umweltzeichen Hotels.

Unter „Grüner Energie“ versteht man erneuerbare Energie, also Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen. Hierzu zählen: Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

Der Wechsel von fossilen Energiequellen zu erneuerbaren Energieträgern ist ein wichtiger Schritt für unsere Umwelt. Dadurch werden Ressourcen geschont und der Ausstoß von Treibhausgas verringert. Durch den Einsatz erneuerbarer Energie konnten in Österreich im Jahr 2016 bereits Treibhausgasemissionen im Umfang von rund 30,2 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent vermieden werden. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Umweltzeichen Hotels leisten einen wichtigen Beitrag

Auch die Umweltzeichen Hotels tragen aktiv zu dieser positiven Entwicklung bei und setzen auf erneuerbare, Grüne Energie. Beispielhaft stellen wir die Aktivitäten einiger Betrieben vor:

Grüner Energie für das Grüne Hotel

Wie der Name schon verrät wird Umweltschutz im Das Grüne Hotel zur Post in Salzburg großgeschrieben. Die Gastgeber, Familie Maier, lieben die Natur und haben ein nachhaltiges Konzept, das sich durch das ganze Hotel zieht.

2014 haben sie die Ölheizung durch eine Pelletsheizung ersetzt. Diese heizt nicht nur das ganze Hotel, sondern versorgt auch noch die vier angrenzenden Häuser mit Wärme. Als Bio-Brennstoff kommen Holzpellets zum Einsatz. Dieser Rohstoff ist CO2-neutral und wird aus 100% nachhaltiger Nutzung gewonnen.

(c) Das Grüne Hotel Zur Post

Zusätzlich versorgt auch noch eine thermische Solaranlage das Haus mit Wärme und eine Photovoltaikanlagen auf dem Dach liefert bis zu 11.000 kWh Strom pro Jahr. Was darüber hinaus benötigt wird, liefert die „Ökostrom AG“ aus erneuerbaren Energiequellen.

Um den Strom- und Energieverbrauch außerdem niedrig zu halten, werden ausschließlich LED-Leuchtmittel und Sparlampen zur Beleuchtung verwendet. Durch den Einsatz von wassersparenden Armaturen konnte auch der Wasserverbrauch deutlich reduziert und damit ca. 8.500kg CO2 bei der Warmwasserbereitung eingespart werden.

Unabhängig mit eigenem Wasserkraftwerk

Auch im Hotel Trattlerhof weiß man, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen für die Menschheit ist. Familie Forstnig, die Gastgeberfamilie im Hotel Trattlerhof, übernimmt Verantwortung und hat den gesamten Hotelbetrieb so gestaltet, dass ein Aufenthalt im Trattlerhof sogar CO2-neutral ist.

Mit dem hauseigenen Wasserkraftwerk ist der Betrieb am besten Weg, Strom-Energie-autark zu werden. Gäste des Hotels können das Wasserkraftwerk bei einer Führung gerne besichtigen und dabei auch mehr über die Ideen und Konzepte der Familie Forstnig zur Schonung der Umwelt erfahren.

Hotel Trattlerhof im Winter – (c) Hotel Trattlerhof

Weniger Energieverbrauch durch besseres Wassermanagement

Besonders engagiert ist auch ein Hotelier in Abtenau. Markus Gutjahr hat mit seinem Aktiv- und Wellnesshotel Gutjahr bereits 2017 den ersten Platz beim Forum Wasserhygiene Award belegt.

Vor ein paar Tagen kam auch eine spezielle Auszeichnung für Engagement im Klimaschutz vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hinzu. Diese bestätigt, dass der Betrieb die Umsetzung der Klima- und Energiestrategie #mission2030 im Rahmen der Klimaschutzinitiative „klimaaktiv“ mit Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz unterstützt.

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(c) Hotel Gutjahr

Konkret wird im Hotel Gutjahr beste Trinkwasserqualität geboten, es wird weniger Trinkwasser verbraucht und damit auch das Abwasser wesentlich reduziert. Eine weitere Umweltentlastung kommt durch die Einsparung von Energie, da weniger Warmwasser verwendet und verschwendet wird.

Größte Solaranlage der Wiener Hotellerie

Umweltschutz geht auch in der Hauptstadt. Das macht das Hotel Der Wilhelmshof sehr erfolgreich vor. Der gesamte Strom für den Betrieb wird aus erneuerbaren Quellen bezogen. Mehr als die Hälfte der Energie für die Warmwasseraufbereitung produziert das Hotel sogar selbst. Dies gelingt über die eigene Solaranlage – die größte der Wiener Hotellerie.

(c) Der Wilhelmshof

Die Hotelzimmer, Gänge und Stiegenhäuser im Hotel Der Wilhelmshof sind mit Energiesparlampen oder LED ausgestattet. Das reduziert den Stromverbrauch. Durch die Gesamtheit aller Bemühungen ist dieses Hotel einer der energieeffizientesten Hotelbetriebe in Wien.

Grün in die Zukunft

Insgesamt bemühen sich alle Umweltzeichen Hotels um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie. Laufend werden neue Konzepte und Strategien zur Begrenzung des Energieverbrauchs erarbeitet und in den Betrieben implementiert.

Wer bei der Urlaubsbuchung auf Umwelt-Zertifizierungen achtet – in Österreich auf das Österreichische Umweltzeichen, international zum Beispiel auf das EU Ecolabel – unterstützt die Betriebe in ihren Bemühungen für unsere Umwelt und trägt auch selbst zum Umweltschutz bei.

 

Umweltzeichen

Bei einem Aufenthalt in einem Umweltzeichen Hotel tun Sie sich und der Umwelt etwas Gutes. Ob Luxus- oder Seminarhotels, Privatzimmer oder Appartements – wer das Umweltzeichen trägt, hat es sich zum Ziel gesetzt der Umwelt zuliebe zu agieren.

Kontakt

office (at) umweltzeichen-hotels.at

+43 (1) 8673660-16

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