Sie verzaubern nicht nur unsere Augen und Nasen, sondern auch unseren Gaumen! Die Rede ist von bunten, zarten Blütenblättern, die mehr können, als nur hübsch aussehen.
Ob auf dem Butterbrot, im Salat oder als essbare Dekoration am Dessert, essbare Blüten machen überall eine gute Figur. In diesem Blogbeitrag erfährst du Wissenswertes über den blühenden Genuss, wie du richtig erntest, welche Blüten du essen kannst und was es sonst noch zu beachten gibt.

Die richtige Ernte

Freilich eignet sich nicht jede Blüte für jeden Zweck und auch bei der Ernte muss einiges beachtet werden. Am besten verwendest du nur Blüten aus dem eigenen Garten oder von zuverlässigen Quellen, denn nur so kannst du sicher sein, dass keine Pflanzenschutzmittel verwendet wurden. Achtung: Viele Wildblüten dürfen ohnehin nicht gesammelt werden.

Am besten werden die Blüten am Vormittag geerntet, denn so haben sich die ätherischen Öle noch nicht verflüchtigt. Gerade erst geöffnet sollten sie sich haben oder sogar noch Knospen sein. Stiel, Stempel und Kelchblätter entfernen, unter kaltem Wasser abspülen und abschütteln oder -tupfen. Und schon können sie auf dem Teller landen.

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Auf Nummer sicher geht man, wenn man die Blüten vom eigenen Garten erntet.

Welche Blüten kann man essen?

Aber welche sind nun die beliebtesten und schönsten Blüten für den kulinarischen Genuss? Wir haben unsere Top 10 der essbaren Blüten für dich zusammengesucht:

Bärlauch
Die Blätter vom Bärlauch kennen wir alle, aber das auch die Blüten essbar sind, wissen die wenigsten. Zum Salat, in Aufstriche oder für kalte Platten ideal.
Aber Achtung: Nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechseln!

Borretsch
In jedem Bauerngarten findet man ihn, den Borretsch, denn er ist anspruchslos, wächst schnell und sieht auch noch wunderschön aus. Borretsch wird auch gern in Salaten verwendet.

Jasmin
Im Parfum wohlbekannt, aber auch auf dem Teller ein Genuss für die Sinne. Frisch oder getrocknet machen sich die Blüten sehr gut als Aromazugabe für Getränke oder Eis.

Kapuzinerkresse
Sie zaubern fröhliche Farbklekse in den Garten und schmecken würzig-scharf. Die Blüten der Kapuzinerkresse passen hervorragend zu Salaten, als Brotbelag oder als Aroma für Essig.

Salbei
Die Blätter kennen wir aber auch die Blüten vom Salbei sind essbar. Je nach Sorte schmecken sie bitter bis sauer oder sogar leicht süßlich.

Ringelblume
Wer sie einmal im Garten hat, wird sie schwer wieder los: die Ringelblume. Halb so wild, finden wir, denn die Ringelblume ist ein echter Hingucker und eine altbewährte Arzneipflanze. Auch die Blüten sind essbar, und machen sich gut im Tee, auf Salat oder in der Suppe.

Zucchini
Bestimmt hast du Zucchini Blüten schon mal auf einer Speisekarte gesehen. Vor allem unsere südlichen Nachbarn nutzen die großen Blüten der Zucchini in der Küche, denn gefüllt sind die Blüten eine Köstlichkeit.

Schnittlauch
Gut, ohne Schnittlauch schmecken viele heimische Gerichte nur halb so gut, aber wusstest du, dass auch die Blüten essbar sind? Und nicht zu vergessen die Optik, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Veilchen
Die Klassiker der Blütenküche sind besonders gut zu verwenden für Sirup, mit Soda oder Sekt und auf den verschiedensten Süßspeisen.

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Gebackene Zucchiniblüten sind eine Spezialität.

Blütengenuss in den Umweltzeichen Hotels

Dass regionale Küche in den Umweltzeichen Hotels eine sehr wichtige Rolle spielt, wissen wir. Besonders die großen Gärten und blühenden Flächen rund um die Hotels bieten nicht nur verschiedensten Insekten und Bienen einen Lebensraum, sondern verfeinern auch die Gerichte der Küchenchefs. Überzeuge dich selbst!

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Mhhm, das Auge isst mit. 🙂